Lieder zum Martinstag 2026
Laterne, Laterne...
1. Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne.
Brenne auf mein Licht, brenne auf mein Licht,
aber nur meine liebe Laterne nicht.
2. Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne.
Sperrt ihn ein, den Wind, sperrt ihn ein, den Wind,
er soll warten, bis wir alle zu Hause sind.
3. Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne.
Bleibe hell, mein Licht, bleibe hell, mein Licht,
denn sonst strahlt meine liebe Laterne nicht!
Ich geh' mit meiner Laterne...
1. Ich geh' mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne,
und unten, da leuchten wir.
Mein Licht ist an, ich geh voran.
Rabimmel, rabammel, rabumm.
2. Ich geh' mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne,
und unten, da leuchten wir.
Ein Lichtermeer zu Martins Ehr.
Rabimmel, rabammel, rabumm.
3. Ich geh' mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne,
und unten, da leuchten wir.
Wie schön das klingt, wenn jeder singt.
Rabimmel, rabammel, rabumm.
4. Ich geh' mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne,
und unten, da leuchten wir.
Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus.
Rabimmel, rabammel, rabumm.
Durch die Straßen...
1. Durch die Straßen auf und nieder
leuchten die Laternen wieder
rote, gelbe, grüne, blaue,
lieber Martin komm und schaue!
2. Wie die Blumen in dem Garten,
blühn Laternen aller Arten:
rote, gelbe, grüne, blaue,
lieber Martin, komm und schaue!
3. Und wir gehen lange Strecken,
mit Laternen an den Stecken:
rote, gelbe, grüne, blaue,
lieber Martin, komm und schaue!
Ein bisschen so wie Martin...
1. Ein bisschen so wie Martin
möcht ich manchmal sein
und ich will an andre denken,
ihnen auch mal etwas schenken.
Nur ein bisschen, klitzeklein,
möcht ich wie Sankt Martin sein.
2. Ein bisschen so wie Martin,
möcht ich manchmal sein
und ich will auch mit dir teilen,
wenn du rufst, schnell zu dir eilen
Nur ein bisschen, klitzeklein,
möcht ich wie Sankt Martin sein.
3. Ein bisschen so wie Martin
möcht ich manchmal sein
und ich will im Streit nicht leben,
dir die Friedenspfeife geben.
Nur ein bisschen, klitzeklein,
möcht ich wie Sankt Martin sein.
4. Ein bisschen so wie Martin
möcht ich manchmal sein
und ich schenk dir mein Vertrauen,
du kannst immer auf mich bauen.
Nur ein bisschen, klitzeklein,
möcht ich wie Sankt Martin sein.
St. Martin ritt durch...
1. Sankt Martin, St. Martin,
St. Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Roß, das trug ihn fort geschwind.
St. Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut.
2. Im Schnee, im Schnee saß,
im Schnee da saß ein armer Mann,
hatt' Kleider nicht, hatt' Lumpen an.
O helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bittre Frost mein Tod!
3. St. Martin, St. Martin,
St. Martin zog die Zügel an,
sein Ross stand still beim armen Mann,
St. Martin mit dem Schwerte teilt'
den warmen Mantel unverweilt.
4. St. Martin St. Martin,
St. Martin gab den halben still,
der Bettler rasch ihm danken will.
Sankt Martin aber ritt in Eil'
hinweg mit seinem Mantelteil.
Ein armer Mann klopft an
1. Ein armer Mann, ein armer Mann,
der klopft an viele Türen an.
|:Er hört kein gutes Wort,
und jeder schickt ihn fort.:|
Ihm ist so kalt. Er friert so sehr.
Wo kriegt er etwas Warmes her?
|:Er hört kein gutes Wort,
und jeder schickt ihn fort.:|
2. Der Hunger tut dem Mann so weh
und müde stapft er durch den Schnee.
|:Er hört kein gutes Wort,
und jeder schickt ihn fort.:|
Da kommt daher ein Reitersmann,
der hält sogleich sein Pferd hier an.
|:Er sieht den Mann im Schnee
und fragt: "Was tut dir weh?":|
3. Er teilt den Mantel und das Brot
und hilft dem Mann in seiner Not.
|:Er hilft so gut er kann,
Sankt Martin heißt der Mann.:|
Teilen wir unser Gut und Geld
mit all den Armen auf der Welt!
|:Wenn jeder etwas hat,
dann werden alle satt.:|
4. Denkst du, dafür bist du zu klein,
kannst du grad wie Sankt Martin sein!
|:Beim Teilen ist das so:
Wer gibt und nimmt, wird froh!:|
Zum Martinstag steckt jedermann
viel leuchtende Laternen an.
|:Vergiss den anderen nicht,
drum brennt das kleine Licht.:|
Der Mond ist aufgegangen
1. Der Mond ist aufgegangen,
die goldnen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar;
Der Wald steht schwarz und schweiget,
und aus den Wiesen steiget
der weiße Nebel wunderbar.
2. Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen,
und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil unsre Augen sie nicht sehn.
3. So legt euch denn, Geschwister,
in Gottes Namen nieder;
kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott, mit Strafen,
und lass uns ruhig schlafen!
Und unsern kranken Nachbar auch!