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Evangelische Kirchengemeinde Luckenwalde

Übergriffe - Prävention und Behandlung

Auch unsere Gemeinde bemüht sich darum, Grenzüberschreitungen, insbesondere sexuellen Übergriffen, durch Haupt- oder Ehrenamtliche vorzubeugen und sie, wenn geschehen, aufzuklären, zu ahnden und ihre Folgen zu lindern.

Sofern ein Übergriff nicht ganz klar strafrechtlich relevant ist und bei der Polizei angezeigt werden muss, kommt als erste Ansprechstelle eine unabhängige und für solche Fälle geschulte Vertrauensperson in Frage. Sie kann Betroffenen helfen, den Vorfall zu verarbeiten und berät und unterstützt Betroffene dabei, angemessene Schritte der Klärung, Verfolgung und Heilung einzuleiten und Vorkehrungen zu treffen, dass sich solche Vorfälle nicht wiederholen.

Vertrauensperson für Betroffene

Auch unsere Gemeinde berät über eine eigene Ansprechperson, die bekannt und vertrauenswürdig ist und sich dieser Aufgabe widmen will. Bis auf weiteres empfiehlt sich uns der Ansprechpartner des Kirchenkreises, Diakon Michael Henseler. Michael Henseler ist als hauptamtlicher Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendarbeit des Kirchenkreises tätig und Mitglied des Kreiskirchenrats.

Vorbeugung ist besser...

Grenzüberschreitungen bzw. Übergriffe haben unterschiedliches Maß. Es kann sich um verbal Verletzendes, um Zudringlichkeit ins Denken und Empfinden, um Verletzung der Intimität oder des Schamgefühls oder direkte oder sublime Diskriminierung der Betroffenen handeln. Am Ende der Skala stehen körperliche und sexuelle Gewalt.

Übergriffiges Verhalten beginnt meist mit einem Klima der Distanzlosigkeit, mit Dominanz und Enge. In unserer Gemeinde möchten wir in einem Raum besonderen Vertrauens miteinander leben. Jede Distanzverletzung beschädigt oder zerstört dieses Vertrauen. Deshalb will unsere Gemeinde auch allen Anfängen oder Begünstigungen von Übergriffen entgegentreten und alles für ein gutes Klima gegenseitiger Achtung tun.

Der Kirchenkreis hat sich zur Vorbeugung gegen sexuelle Übergriffe ein Schutzkonzept erarbeitet, dem sich unsere Gemeinde anschließt. Dazu gehört ein Meldeformular für Übergriffe. Vielleicht haben Sie schon gesehen, dass im Gemeindezentrum St. Petri ein Plakat mit einem Verhaltenskodex aushängt, das das Thema veranschaulicht und auch die Kontaktdaten von Herrn Henseler enthält.

CvF, 11.06.2024